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Traditioneller Genuss zur Hochzeit

30.01.2015

Traditioneller Genuss zur Hochzeit

Genießen steht am schönsten Tag im Leben eines Paares immer an erster Stelle. Und wenn man Tradition mit Genuss und mit der Hochzeit in Kombination sieht, könnte am Ende die Hochzeitssuppe daraus hervorgehen.

Eine Hochzeitssuppe im weißen Teller

Das Thema Tradition wird von vielen jungen Paaren auch heute noch in die Hochzeitsplanung einbezogen. Tradition zeigt sich vielfach auch darin, dass sich das Paar traditionell in Weiß und Schwarz kleidet, heißt die Braut im weißen Brautkleid, der Bräutigam im schwarzen Hochzeitsanzug. Traditionen findet man auch beim Menü, das den Gästen gereicht wird. Und hier zunächst die Vorspeise in Form einer Suppe, und zwar der Hochzeitssuppe. Für die meisten Paare wäre es undenkbar, auf die Hochzeitssuppe zu verzichten. Andere Paare wiederum haben noch nie etwas von dieser Tradition gehört. Dennoch zählt sie zu den Hochzeitsklassikern und dabei ist sie eine denkbar einfache Suppe. Es handelt sich um eine klare Brühe mit verschiedenen Einlagen, welche von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Im Schwabenland kommen die sogenannten „Flädle“, also Pfannkuchenstreifen in die Suppe. In anderen Regionen werden auch Klöße, Maultaschen, Nudeln oder Eierstich verwendet. Dieser traditionelle Genuss besteht bereits seit Jahrhunderten und zeigte damals, dass es den Menschen gut ging. Heute steht dies nicht mehr im Vordergrund, sondern einzig nur, dass die Hochzeitssuppe allen Gästen mundet.

Zur Zubereitung an sich kann gesagt werden, dass sie aus einer klaren Brühe, wie Hühner-, Rinder- und Spargelbrühe gekocht wird. Dabei ist zu beachten, die Brühen getrennt voneinander zu kochen und nach dem Erkalten erst zusammenzugeben. Der Grund hierfür ist, dass die Suppe ansonsten „sauer“ werden kann.

 

Der Tradition folgend heißt es, dass zunächst die Braut oder der Bräutigam beginnen darf, die Suppe zu kosten. Genauer bedeutete dies damals, dass wenn die Braut beginnt, sie die Hosen anhabe. Beginnt der Bräutigam, dann sei er der Herr im Haus. Es ist daher mit Sicherheit von Vorteil, wenn beide gemeinsam mit dem Kosten der Hochzeitssuppe beginnen. Heute lacht man über solche traditionellen Einflüsse. Damals jedoch wurde diese sehr ernst genommen.

Es ist nicht immer das Schlechteste, einige der alten Traditionen auf der eigenen Hochzeit aufleben zu lassen. Zum einen sind es Klassiker auf Hochzeitsfeiern, zum anderen tragen sie auch viel zur Unterhaltung bei. Und was zudem wichtig ist, bei der Hochzeitssuppe verbindet man Tradition mit Genuss.