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Die Taufe als gemeinsame Zeremonie

30.08.2015
Tradition

Die Traufe als gemeinsame Zeremonie

Längst kein Muss mehr, wenn es um das Heiraten geht, ist die mittlerweile veraltete Tradition, dass zunächst geheiratet wird und danach erst die Kinderplanung in Angriff genommen wird.

Taufe vom Baby

In der heutigen Zeit entscheiden sich immer mehr Paare dazu, auch ohne Trauschein Kinder zu bekommen. Das Zeitfenster, in dem man Kinder bekommen möchte, ist nicht mehr an eine Trauung gebunden. In diesem Zusammenhang hört man auch oft von einer sogenannten Taufe. Hier werden die Trauungszeremonie sowie die Taufe des Kindes zusammengelegt. Wie unschwer zu erkennen ist, wird das Wort Taufe aus den beiden Begriffen Trauung und Taufe gebildet. Der Gottesdienst wird bei diesem Großereignis gemeinsam abgehalten. Möglich ist die Taufe in der katholischen wie auch in der evangelischen Kirche. Eine Taufe geht daher immer auch mit einem großen Familienfest einher. Eine solche Taufe ist grundsätzlich eine gute Idee. Zwei große Ereignisse in einem gemeinsamen Fest zu feiern, spart enorm viel Zeit bei der Planung und auch bei den Kosten besteht Einsparpotenzial. Viele Dinge müssten nur einmal gekauft werden. Unterkunft und die Lokalität nur einmal gebucht werden. Der Planungsaufwand ist derart gering, weil dieser tatsächlich nur ein einziges Mal anfällt. Und da der Kostenfaktor bei Hochzeitsfeiern immer als sehr wichtig eingestuft wird, liegt hier der Vorteil einer Taufe ganz klar auf der Hand. Es muss nur eine Feier anstelle von Zweien ausgerichtet werden. Das reduziert quasi die Kosten um die Hälfte. Außerdem ist es in den beliebten Sommermonaten niemals leicht, gleich zwei Termine für Feiern zu finden, an denen auch jeder teilnehmen kann. Für die Gäste ist eine Taufe ebenfalls eine Erleichterung. Gerade auch für die weiter entfernt lebenden Gäste ist dies der Fall, da sie nur einmal anreisen müssen.

 

Wird nun also eine Taufe geplant, gibt es für die Gastgeber einiges zu bedenken, wie beispielsweise ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gottesdienst für Taufe und der anschließenden Trauung. Bereits in der Einladung wird den Gästen mitgeteilt, dass es sich um eine Taufe handelt. Bei der Taufe stehen drei Personen im Mittelpunkt, denn neben dem Brautpaar wird dem Täufling ebenfalls viel Aufmerksamkeit geschenkt. Bezüglich der Taufe ist ein vorheriges Gespräch mit dem Pfarrer unumgänglich. Mit ihm werden der Gottesdienst, die Trauung und die Taufe abgestimmt. Der Gottesdienst sollte insgesamt eine Stunde nicht überschreiten. Denn gerade der Täufling kann sich lautstark bemerkbar machen, wenn ihm alles zu viel wird.