Die wichtigsten Tipps für Ihren Brautkleidkauf
Die Suche nach Ihrem Brautkleid ist das erste wahre Brauterlebnis in der Planungszeit. Genießen Sie es! Auf keinen Fall sollten Sie sich selbst unter Druck setzen oder gar während der Mittagspause schnell auf die suche gehen. Damit Sie auch gut vorbereitet auf die Suche gehen, haben wir Ihnen im Folgenden alle wichtigen Informationen zusammengestellt und hoffen, Ihnen damit ein Stück auf dem Weg zu Ihrem Traumkleid zu helfen. Viel Spaß dabei.
Nützliche Informationen zum Brautkleidkauf
Auf jeden Fall sollten Sie vor Ihrem Besuch bei uns im Hochzeitshaus Karlsruhe einen Beratungstermin vereinbaren. Besonders schön ist es, diesen Tag ganz einfach zum Braut-Verwöhn-Tag zu ernennen, damit Sie dieses Erlebnis völlig entspannt genießen können. Beginnen Sie mit einem ausgiebigen Frühstück und einem Verwöhn-Bad. Vielleicht mögen Sie auch vor dem Brautkleidshopping einen Termin bei Ihrem Lieblingsfriseur wahrnehmen und starten dann alleine oder mit einer Vertrauensperson Ihrer Wahl zu Ihrem ersten Brauterlebnis. Auf keinen Fall sollten Sie zu viele "Berater" mitnehmen, da sehr viele Meinungen verunsichern können.
Tipp: Tragen Sie zur Anprobe Nylonstrümpfe, einen halterlosen BH, hohe Schuhe und stecken Sie eine Haarspange ein, falls Sie lange Haare haben und eine Hochsteckfrisur in Erwägung ziehen.
Diese Dinge sollten Sie beachten:
1. Die Anprobe im Hochzeitshaus Karlsruhe verläuft ganz anders als der Kauf eines Sommerkleides im Kaufhaus. Bedenken Sie, dass man die teuren Roben nicht einfach selbst durchschauen und anprobieren kann. Auf jeden Fall benötigen Sie sowohl bei der Auswahl als auch beim Ankleiden Hilfe.
2. Geben Sie sich voll und ganz in die erfahrenen Hände Ihrer Beraterin. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch wird sie Ihnen verschiedene Modelle vorschlagen. Probieren Sie auch ein Kleid an, das Ihnen vielleicht auf dem Bügel gar nicht so gefällt. Sie werden sehen, dass die meisten Kleider angezogen ganz anders wirken.
3. Oh weh! Das Kleid passt ja gar nicht! Brautkleider werden nicht wie Jeans in jeder Größe vorab hergestellt. Deshalb kann es sein, dass Ihnen das Kleid viel zu groß oder zu klein ist. Sobald Sie Ihr Traumkleid gefunden haben, wird es meist speziell für Sie bestellt.
4. Die Kosten: Zusätzlich zum Kleid fallen noch Änderungskosten ganz nach Aufwand an. Dies sollten Sie bei Ihrer Budgetkalkulation einplanen.
5. Auf jeden Fall sollten Sie zum Shopping entweder Bargeld oder EC-Karte / Kreditkarte mitnehmen. Wenn Sie Ihr Traumkleid gefunden haben, ist es üblich nach Vertragsabschluss eine Anzahlung zu leisten. Der Restbetrag wird bei uns innerhalb von 8 Tagen fällig.
6. Kaufen Sie Ihr Kleid auf gar keinen Fall bei ausländischen Anbietern über Online-Versteigerungen. Es gibt zu viele Bräute, die schlechte Erfahrung gemacht haben. Wenn Sie gebrauchte Kleider erwerben sollten, bedenken Sie, dass die Änderung nicht jeder Änderungsschneiderei vorgenommen werden kann. Brautmodengeschäfte wie das Hochzeitshaus Karlsruhe nehmen verständlicherweise keine fremden Kleider an.
Wissenswerte Informationen zum Brautkleid
Jede Kleidform - egal welche Form oder Größe - ist das Resultat von verschiedenen zusammenspielenden Details, die die Braut zu etwas besonderem erheben. Zum Beispiel kann der Sex-Appeal eines Etuikleides mit der Zugabe eines floralen Elements heruntergespielt werden oder durch ein halterloses Oberteil und einen sexy Kleiderschlitz hervorgehoben werden. Ein großes Tüll-Ballkleid kann seine Prinzessinnen-Erscheinung mit vielen Schichten, einer engen Taille und Bodenlänge unterstützen, oder es kann moderner aussehen mit einem halterlosen oder asymmetrischen Oberteil.
Bevor Sie Ihre Brautkleid-Suche beginnen, sollten Sie sich einen Moment für die folgenden Brautkleidelemente nehmen. Jedes einzelne muss nicht das Richtige für Sie alleine sein, aber in der Kombination könnten sie die perfekte Einheit ergeben.
Die Silhouette
Sie bezieht sich auf den Gesamteindruck des Kleides. Es ist das notwendigste einzusetzende Element, weil die Form eines Brautkleides alles andere beeinflussen wird. Das eingepasste Mieder und der volle, glockenartige Rock des Ballkleides zum Beispiel übertragen eine Cinarella-Stimmung und ergeben somit die perfekte Wahl für die Prinzessinnen-Braut. Das Empire-Kleid auf der anderen Seite ist ein weicher Stiel, der mit seiner fraulichen Formung eine Eleganz ausstrahlt.
Oberteil und Korsagen
Das Oberteil ist aus zwei Gründen sehr wichtig. Zum einen ist es der Teil des Kleides, den man zuerst betrachtet. Zum anderen lenkt es von allem anderen ab, wenn Sie es möchten. Einige Halsausschnitte sind extra so gestaltet, dass sie Ihnen Abdeckung ermöglichen. Andere sind wiederum dadurch definiert, was sie unbedeckt lassen. Der richtige Halsausschnitt kann also einem Kleid Charakter verleihen oder ein Accessoire hervorheben.
Die Taille
Technisch gesehen ist die Taille des Brautkleides die horizontale Naht, die das Oberteil mit dem Rock verbindet. Zusammen mit den Ärmeln und dem Halsausschnitt gibt die Taille dem Kleid Charakter zu einer bestimmten Silhouette. Außerdem ist es das Element, welches Form und Balance in das Kleid bringt. So ist die verlängerte V-Tailleform die perfekte Ergänzung zu einem weit auslaufenden Ballkleid, wohingegen die natürlich fließende Taille eines A-Linien-Kleides die zarten Kurven des Kleides hervorhebt. Die Taille bestimmt des Weiteren wie ein Kleid Ihre Figur formt. Heruntergezogene Taillen erzeugen einen gestreckten Oberkörper. Die hoch angesetzte Taille des Empire-Kleides ist für ihre schmälernde Wirkung bekannt.
Träger und Ärmel
Der Ausschnitt eines Brautkleides kann die Bedeutung eines Oberteils verstärken und den Rock ausbalancieren. Nicht zuletzt durch die Jahreszeit der Hochzeit bestimmt, gibt die Auswahl der Ärmels an, wie viel Haut gezeigt werden soll oder nicht. Es gibt lange Ärmel, dramatisch eingepasste Ärmel oder solche, die an den Schultern eng sind und am Handgelenk weit auslaufen. Auf der anderen Seite des Spektrums sind reizende superspärliche Stile, die nur den Oberarm abdecken und Spaghetti-Träger, die bei ähnlicher Lingerie favorisiert werden.
Der Saum
Zu betrachten ist die Länge des Saumes. Er ist eine Element, das sich drastisch durch die Geschichte verändert hat. Bis 1915 hatten Brautkleider generell Bodenlänge. Ender der 20er Jahre stiegen sie auf Knielänge an, bis sie wieder in den 30er Jahren auf Wadenlänge heruntergelassen wurden. Als der Minirock Mitter der 60er Jahre in Mode kam, war die Länge seines Kleides die persönliche Wahl der Braut. Die Länge Ihres Brautkleides kann die Förmlichkeit Ihrer Hochzeit diktieren.
Der Stoff
Stil, Form, Beschaffenheit, Faltenwurf und Jahreszeit sind alles wichtige Faktoren bei der Entscheidung für einen Stoff. Der gleiche Kleidstiel kann ganz anders aussehen und sich ganz andersa anfühlen mit einem anderen Stoff. Jedes Material wird für einen ausgeprägten Effekt produziert. Manche Stoffe haften am Körper während andere weit abstehen. Manche werden führ Ihre Knitter geliebt, manche, weil sie so leicht wie eine Feder sind. Seide, ein natürliches Material, das eine ganz eigene, raffinierte Qualität ausstrahlt, ist unumstritten das begehrteste Brautkleidmaterial. Mit ihrer Elastizität, Spannkraft und Stärke. Ebenfalls unter den häufigsten Brautkleidmaterialien: Satin. Eine dicht gewobene Seide, die wegen ihres sensationell schimmernden Glanzes so begehrt ist. Duchesse-Satin, ein Gemisch aus Seide und Kunstseide, ist leichter und preiswerter als reiner Saidensatin. Charmeuse-Seide ist eine leichte Seide mit schwachem Glanz, Shantung-Seide eine Seide mit wenig Glanz, jedoch viel Struktur und einen unebenen Oberfläche. Dann gibt es noch Chiffon, Tüll und Organza, die alle in vielen Schichten für Röcke der Brautkleider verwendet werden, weil sie alle transparent und federleicht sind.
Die Verzierung
Richtig eingesetzt addiert sie Glamour und Individualität zu einem Kleid. Heute ist es die Qualität, nicht die Quantität der Verzierung, die zählt. Kunstvolle Stickereien werden oft eingesetzt, einem einfachen Stoff Fülle und Textur zu verleihen. Kleine, changierende Pailletten, Perlen und Schmucksteinen werden aufgenäht, um dem Kleid ein dekoratives Funkeln zu verleihen.
Rock-Details
Der Rock bestimmt die Persönlichkeit des Brautkleides. Ein paar gut platzierte Details können darüber hinaus den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem außergewöhnlichen Kleid machen. Kleine Details können Länge und Volumen, Romantik und Tiefe schaffen. Mit drapiertem Stoff am hinteren Teil des Kleides, der in einer Schleppe ausläuft, addiert man auch zu schmal geschnittenen Kleidern dramatische Fülle. Andere Details, wie strategisch platzierte Schlitze oder Plissee können den Sex-Appeal eines Kleides erhöhen, während dramatische Drapierungen und weiche Wellen es poetischer gestalten.
Oberteil-Details
In Ergänzung zu den Verzierungen wie Perlen und Stickereien können Brautkleid-Oberteile mit dekorativen Details versehen werden, die Romantik und Individualität erzielen. Die Rückseite eines unbeliebten Tank-Tops kann einen verführerisch-freizügigen Rücken enthüllen. Ein hoch geschlossener Halsausschnitt kann durch einen Schlüsselloch-Ausschnitt akzentuiert werden. Ein halterloses Oberteil wird durch eine Vielzahl kleiner Swarowski-Kristalle zu einer wahren Augenweide. Ihre Ziele mögen unterschiedlich sein, dennoch haben all diese Details eines gemeinsam: Sie hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Die Schleppe
Mehr als jedes andere Element des Brautkleides hat die Schleppe die Fähigkeit zu verwandeln. Sie ist das verlängerte Teil des Kleides, das auf dem Boden liegt. Dadurch, dass die Braut die Schleppe hinter sich zieht, gibt sie der Braut eine majestätische Erscheinung. Schleppen kannte man schon im Mittelalter, als Länge, getragen am Gericht, den Rang widerspiegelte. Abnehmbare Schleppen - die jede Länge haben könne - werden normalerweise durch Knöpfe am Brautkleid befestigt. Später kann man sie abnehmen, um sich frei bewegen zu könne.







